Die Bildende Künstlerin Petra Lummer und die Flötistin Daniela Rapps erhalten den Straubinger Kulturförderpreis 2013 für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Bildenden Kunst bzw. der Musik. Die offizielle Preisübergabe fand im Rahmen eines Festakts am 12. November 2013 im Historischen Rathaussaal statt, unter den Gästen waren u.a. der niederbayerische Regierungspräsident Heinz Grunwald und Staatssekretär Bernd Sibler vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

 

Auch in diesem Jahr haben sich wieder neun Nachwuchskünstler aus den Sparten Bildende Kunst, Musik, Fotografie, Neue Medien und Literatur um die Auszeichnung beworben. Aus diesen Bewerbungen haben der Kulturausschuss des Straubinger Stadtrates und die Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung einstimmig die beiden Preisträgerinnen 2013 ausgewählt.

 

 

lummer webPetra Lummer, Jahrgang 1984, studierte zunächst an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg. 2008 erwarb sie dort ihr Diplom in Kommunikationsdesign und begann anschließend ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Ottmar Hörl mit den Schwerpunkten Bildhauerei, Freie Kunst und Kunsterziehung.
Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit Petra Lummers liegt im Bereich der dreidimensionalen künstlerischen Arbeit bzw. der konzeptionellen Arbeit. Laut Empfehlungsschreiben von Prof. Hörl zeichnet sich Petra Lummers Arbeit u.a. durch ausgeprägten Tatendrang aus, der in kompromisslosen und zugleich humorvollen Ergebnissen seinen Ausdruck findet.

 

rapps webDaniela Rapps, Jahrgang 1993, machte im Juli 2011 ihr Abitur am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing. Bereits 2010 wurde sie im Rahmen der Hochbegabtenförderung als Jungstudentin im Studiengang Querflöte an der Hochschule für Musik und Theater in München aufgenommen. Dort studiert sie seit dem Wintersemester 2011 bei Prof. Andrea Lieberknecht.
„Um meinen langersehnten Traum, Flötistin in einem renommierten Orchester zu werden näher zu kommen, setzte ich mich sehr hart und kreativ sowie mit viel Begeisterung mit der Musikliteratur auseinander", so beschreibt Daniela Rapps selbst ihren weiteren künstlerischen Werdegang.

 

 

 

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v.l.n.r.: Oberbürgermeister Pannermayr, Laudator Frank, Preisträgerin Rapps, Staatssekretär Bernd Sibler, Preisträgerin Lummer, Laudator Prof. Hörl, Stiftungsvorstand Ahrendt