Die Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung war 2004 die erste private rechtsfähige Stiftung in Straubing – und sie ist das Zeugnis außergewöhnlichen privaten Engagements Straubinger Bürger für ihre Stadt und ihre Heimatregion: Der Straubinger Arzt Dr. Franz Xaver Ritter (1924-2001) war Zeit seines Lebens passionierter Maler und hat sich dabei in besonderem Maße mit Motiven der Stadt Straubing beschäftigt, allen voran mit dem Ludwigstor. Als aktives Mitglied in der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing e.V. hat Franz Ritter außerdem einen Einblick in das Leben von freischaffenden Künstlern erhalten und gesehen, mit wie viel Herzblut, aber auch unter welch finanziellen Bedingungen sie oftmals leben und arbeiten. Über mehrere Jahre reifte dann bei ihm und seiner Frau Astrid der Gedanke, eine Kunststiftung zu gründen.   franz_web_sw
astrid_web_sw Nach dem Tod ihres Mannes 2001 hat Astrid Ritter, geb. Ahrendt, (1928-2003) in ihrem Testament die Gründung der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung von Todes wegen verfügt und, nachdem das Ehepaar keine Kinder hatte, die Stiftung auch als Erbin eingesetzt. Nur zwei Jahre später kam diese Verfügung zum Tragen: 2003 hat der Testamentsvollstrecker die Stiftungsgründung von Todes wegen eingeleitet, am 12. Februar 2004 wurde die Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung von der Regierung von Niederbayern anerkannt.

Mit der Stiftung hat Astrid Ritter sowohl die künstlerische Identifikation ihres Mannes mit der Heimat manifestiert als auch ein Engagement für niederbayerische Bildende Künstler institutionalisiert und die Voraussetzung geschaffen, dieses nachhaltig fortzuführen.